Beim Probeimkern im Samstag, 9.4.2016, gab es wieder viel zu entdecken. Sehr interessant ist beispielsweise diese Wabe, auf der man sehr schön den Legegang der Königin nachvollziehen kann. Wer genau hinsieht, entdeckt sogar die Königin.

Beim Probeimkern im Samstag, 9.4.2016, gab es wieder viel zu entdecken. Sehr interessant ist beispielsweise diese Wabe, auf der man sehr schön den Legegang der Königin nachvollziehen kann. Wer genau hinsieht, entdeckt sogar die Königin.

Liebe Freunde der Imkerei,
es ist wieder soweit, am Samstag, 2.4.2016, beginnen wir wieder mit den „Imkern auf Probe“.
Wir treffen uns um 14.00 Uhr in Wiesendorf. Geplant ist die erste Völkerdurchsicht. Bei der Gelegenheit wollen wir auch gleich die Futterkranzprobe machen.
Liebe Imkerinnen und Imker,
wir laden zur Jahreshauptversammlung am Sonntag, 17 April um 18.00 Uhr in die Gaststätte Postkeller, im Saal ein.
Tagesordnung:
Auf Euer Kommen freuen sich
Wir laden zur Imkerversammlung am Sonntag, 6. März um 18:00 in die Gaststätte Postkeller im Saal ein.
Aktuelles Thema:
Dr. Andreas Schierling vom Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Fachabteilung Bienengesundheit hält einen Vortrag über Amerikanische Faulbrut.
Dabei stellt er das Faulbrut Monitoring vor und gibt Empfehlungen zum Thema Futterkranzbeprobung und Standsanierung.
Wir erwarten aus aktuellem Anlass eine rege Teilnahme an der Veranstaltung und freuen uns auf Euer Kommen.
Hinweisen und Einladen möchten wir auf den Anfängerkurs für Imker am 19. März um 13.00 Uhr in der Gaststätte Postkeller mit Imkerfachberater Erhard Härtl.
Durch den milden Winter kann es sein, dass unsere Bienenvölker jetzt schon mehr Futter als gewöhnlich verbraucht haben. Daher bietet es sich momentan an, die Futtervorräte zu prüfen und gegebenenfalls einen Futterstoß zu setzen.

Liebe Imkerinnen und Imker,
wir laden zur Imkerversammlung am Sonntag, 17. Januar in die Gaststätte Postkeller im Saal ein.
Beginn ist um 18.00 Uhr.
Aktuelle Themen:
Wir wünschen allen ein gutes gesundes neues Jahr und viel Erfolg und Freude bei den imkerlichen Arbeiten.
Heutiger Bienenflug an Weihnachten 2015. Hoffentlich verkraften die Völker diese lange milde Witterung, die bisher kaum Ruhepausen brachte.

„Faszinierende Welt der Bienen“ – Einführungskurs für Imkeranfänger!
Themen des Grundkurses u. a.:
Referenten:
Veranstalter: Imkerverein Weiden
Termin:
Unkostenbeitrag 5,- €
Es wird ergänzend zum Anfängerkurs „Imker auf Probe“, bzw. „Betreutes Imkern“ angeboten
Informationen und Anmeldung beim Imkerverein Weiden bei Erika Brandl unter Tel.: 09605-2736, E-Mail: imkerfreunde.weiden@gmail.com
Erste Informationen im Internet finden Sie unter unseren Links

Momentan haben wir ein günstiges Zeitfenster um nochmals mit Milchsäure unsere Bienen gegen die Varroamilben zu behandeln.
Im Anhang findet ihr ein Foto vom Milbenabfall nach der Milchsäurebehandlung am Samstag bei meinen Völkern. Die Völker wurden Anfang September mit Ameisensäure im Langzeitverdunster behandelt.
Der Imkerverein Weiden und Umgebung hat alle ImkerInnen und Interessierte aus aktuellem Anlass eingeladen zum Thema „Amerikanische Faulbrut und andere Bienenkrankheiten“.
Herr Erhard Härtl, 2. Vorstand des Vereins und Bienenfachberater in Niederbayern hat einen ausführlichen Vortrag gehalten mit Schwerpunkt der Amerikanischen Faulbrut. Dies ist eine sehr gefürchtete Brutkrankheit der Bienen, die hochansteckend für Bienen ist und ganze Völker dahin rafft. Herr Härtl zeigte Bilder, wie die Brutwaben bei Befall aussehen. Außerdem hat er erläutert, dass eine Ansteckung oft erfolgt durch das Ausräubern der Honigvorräte durch gesunde Bienen von erkrankten Völkern, die die Fluglöcher nicht mehr bewachen können. So holen sich vitale Völker die Sporen ins eigene Futter und können daran erkranken. Besonders infektiös ist das Spätstadium der eingetrockneten Schorfe der Überreste der Bienenbrut. In ihm sind Milliarden von Sporen enthalten, die erneut in Bienenmaden auskeimen können. Für den Menschen sind die Sporen absolut ungefährlich, daher ist der Honig verkehrsfähig. Herr Härtl erläuterte, dass es sehr wichtig ist, bei Ausbruch der Seuche alle Völker im betroffenen Gebiet zu kontrollieren. Auch auf wild lebende Völker muss geachtet werden. Er wies auf die Meldepflicht hin, dass jede Bienenhaltung beim Veterinäramt anzuzeigen ist. Nur so können alle Imker in die erforderlichen Maßnahmen mit einbezogen werden.
Er erläuterte das Vorgehen bei Verdacht des Vorliegens der Amerikanischen Faulbrut, die anzeigepflichtig ist. Er unterrichtete über Diagnose, erforderliches Handeln am betroffenen Bienenstand, Einrichtung von Sperrgebieten, und Nachkontrollen. Er appellierte an die ImkerInnen, durch frischen Wabenbau, sorgfältige Völkerführung und –kontrollen einem Ausbruch vorzubeugen. Im Ernstfall empfiehlt er eine enge Zusammenarbeit, damit der Ausbruchsherd gefunden und saniert werden kann, damit weiterhin gesunde Bienen die Bestäubung leisten und unbelasteten Honig erzeugen können.
Im Ausland werden Medikamente zur Bekämpfung dieser Krankheit eingesetzt. Dies ist in Deutschland wegen der dadurch entstehenden Rückstände im Honig nicht zulässig. Da in ausländischen Honigen durchaus eine hohe Sporenbelastung vorhanden sein kann, bitten die ImkerInnen eindringlich, keinen Honig zur Fütterung oder für Wespenfallen aufzustellen. Auch in Altglascontainer sollten am besten nur gereinigte Honiggläser entsorgt werden, wenn sie schon nicht an den/die Imker/in zurückgegeben werden.